Donnerstag, 15. Februar 2018

{RUMS} Schmuckast

Außer meiner Uhr, dem Ehering und gelegentlich mal Ohrringen, trage ja nicht viel bzw. auch sehr selten Schmuck. Deshalb besitze ich jetzt auch nicht so wahnsinnig viel davon und schon gleich nichts besonders wertvolles. Trotzdem: Ein paar Sachen habe ich schon und nie hatte ich einen richtigen Platz für meine Ketten. Die lagen immer irgendwie auf einem Haufen in einer Kiste oder Schale und WENN ich dann schon mal eine tragen wollte, musste ich immer alles umständlich entwirren.

Bis mir endlich die rettende Idee kam: Da der Sohnemann ja leidenschaftlich Steine und Stöcke sammelt, haben wir hier mehr als genug davon rumliegen. Also habe ich mir einen schönen Ast ohne Rinde geschnappt und in regelmäßigen Abständen Nägel reingeschlagen. Den ganzen Ast habe ich dann noch mit zwei Nägeln an der Wand befestigt und fertig war eine dekorative Aufhängung für meine Ketten. Und schnell ging es noch dazu!

Jetzt verwirrt sich nichts mehr und ich trage auch öfter mal eine der Ketten, weil ich sie jetzt morgens beim Anziehen immer vor der Nase habe.

Und weil ich diesen Ast für mich und meinen Schmuck selbst gemacht habe, habe ich nach ewiger Zeit mal wieder ein RUMS. (Wer nicht weiß, was dieses komische Wort bedeuten soll: Einfach dem Link folgen, dorst ist alles erklärt.)


Montag, 12. Februar 2018

{12 von 12} Februar 2018

Meine zwölf Bilder stehen heute ganz im Zeichen des Rheinischen Karnevals. Obwohl ich als Exil-Fränkin ja nur bedingt kompatibel mit dem Rheinischen Karneval bin, mag ich den Straßen-Karneval mit seinen Umzügen ganz gerne. Allerdings nur hier auf dem Dorf, Köln oder Düsseldorf kann man mal im Fernsehen gucken, hin muss ich da nicht.

Mehr 12 von 12 gibt es wie immer bei Frau Kännchen.

Aber erst mal Früshstück:

Und dann mal kurz gucken, was in Kölle so los ist...

... bevor wir meine Eltern und meine Nichte, die über das Wochenende hier waren, verabschieden müssen:

Dann gibt es noch ein schnelles und leichtes Mittagessen: Shakshuka, sehr lecker!

Jetzt noch ein wenig "aufhübschen", bevor es zum Karnevalszug im Nachbarort geht. Und ja, das reicht für's Karnevals-Make-Up.

Und so sieht das dann aus. Ist ok, oder?

Die Kostüme sind teilweise sehr einfallsreich, die Autoscooter fand ich besonders witzig.


Sehr praktisch übrigens, wenn man Leute kennt, die im Zug mitgehen. Da bekommt man eine Extra-Ration Kamelle.

Und das ist unsere Ausbeute. Süßigkeiten satt, ein paar Taschentücher sind auch immer dabei. Das reicht eine Weile! Bevor ich hier gelebt habe, war mir nicht klar, was für ein Wirtschaftsfaktor dieser Karneval mit seinen Kostümen und dem ganzen Süßkram ist. Aber da hängen, glaub ich, echt einige Arbeitsplätze dran. Mülltechnisch ist das eher nicht so der Hit - so viele kleine Verpackungen...

So, jezt schnell noch die 12 von 12 fertig machen und dann den Tag gemütlich vor dem Fernseher ausklingen lassen.


Donnerstag, 8. Februar 2018

{Nähen} Eine Jacke, die leuchtet?

Ihr Lieben, heute darf ich Euch etwas ganz besonderes zeigen: Kinder-Regenjacken aus einem reflektierenden Stoff. Das Foto oben wurde bei Dunkelheit mit Blitz fotografiert, und man kann sehr gut sehen, wie super dieser Stoff reflektiert. Das Interessante daran: Bei Tageslicht sieht die Jacke ganz "normal" aus.

So ist man in der Dunkelheit im Scheinwerferlicht eines Autos extrem gut zu sehen, und das obwohl man vermeintlich dunkle Kleidung trägt. Eine super Sache, finde ich!

Mehr Informationen zu diesen Stoffen gibt es beim Bayrischen Rundfunk und Norbayrischen Kurier oder auf dieser Facebook-Seite.

Und das ganze kam so: Ein Freund arbeitet bei der Firmengruppe, die diesen reflektierenden Stoff entwickelt hat und bat mich, ein paar Musterstücke zu nähen. Da habe ich natürlich gerne "ja" gesagt, weil mich dieses Material sehr interessiert hat.

Neben den beiden Regenjacke aus einem wasserdichten Stoff habe ich noch eine Cargo-Hose aus reflektierendem Jeansstoff genäht. Und auch dieser Jeans-Stoff sieht bei Tageslicht ganz normal aus.

Über die Hose habe ich schon im September berichtet, allerdings durfte ich da noch nichts zum Material sagen. Ich habe den Post jetzt entsprechend ergänzt.

Den Jeansstoff könnt Ihr übrigens schon kaufen, er ist bei der Firma Zuleeg GmbH hier *klick* erhältlich. Der wasserdichte Stoff ist derzeit leider noch nicht im Handel. Ich hoffe allerdings sehr, dass sich das bald ändert.

Und für alle, die nicht selbst nähen können oder wollen, gibt es fertige Kleidung aus diesem tollen Stoff hier zu kaufen: SEE YOU Reflective Outerwear.

Nachfolgend zeige ich Euch die Jacken und die Hose noch einmal im Vergleich mit und ohne Blitz fotografiert:


Von der blauen Jacke kann ich Euch noch ein paar Details zeigen, die Fotos von der roten Jacke sind leider alle total unscharf geworden, da müssen erst neue her.




Verlinkt bei Kiddikram.

Mittwoch, 31. Januar 2018

{12tel Blick} Januar 2018

Dieses Jahr mache ich wieder beim 12tel Blick mit. Für mich nach wie vor eines der schönsten Foto-Projekte. 2016 habe ich 12 Monate lang meinen Blick auf die Appolinaris-Kirche von Remagen gezeigt, und ich fand es selbst sehr spannend zu sehen, wie verschieden dieser irgendwie immer gleiche Blick doch ist. Licht, Wetter und Jahreszeit bringen da ganz schön viel Abwechslung.

Nachdem ich im letzten Jahr einfach keine Idee für den 12tel Blick hatte, hat dieses Jahr das Hochwasser den entscheidenden Anstoß für das neue Motiv gegeben. Ich habe die Rheinpromenade meines Heimatortes fotografiert, die in diesem Januar schon zweimal unter Wasser stand.

Ich bin mal gespannt, wie sich dieses Motiv im Laufe des Jahres so verändert. Mehr 12tel Blicke gibt es wie immer bei Tabea Heinicker.

Dies ist ja schon das zweite Hochwasser in diesem Jahr und ich war etwas spät dran mit meinem  Foto, der Rheinpegel war schon wieder gesunken. Deshalb zeige ich hier noch ein paar Fotos, wie es ein paar Tage vorher aussah.

Der Grünstreifen, den Ihr oben auf dem Foto seht, stand komplett unter Wasser. Für das Foto oben stand ich am Ende des Geländers zwischen Fußweg und Straße, das Ihr auf dem Foto unten sehen könnt. Als das untere Foto entstand, war es nicht möglich, trockenen Fußes bis dort hin zu kommen.





Wie Ihr seht, stand die gesamte Kreuzung unter Wasser und die Enten schwammen sozusagen auf der Straße herum. Kein alltäglicher Anblick!

So faszinierend ich das Hochwasser auch finde, bin ich doch froh, dass ich weit genug vom Rhein entfernt wohne, so dass ich mir keine Sorgen machen muss, dass das Wasser zu mir ins Haus kommt. Andere Leute hier im Ort haben es da nicht so gut und wohl schon zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen zumindest ihre Keller leer räumen müssen. Deshalb hoffe ich, dass es jetzt für dieses Jahr genug ist mit Hochwasser und wieder Ruhe auf dem Rhein einkehrt.

Mittwoch, 17. Januar 2018

{In eigener Sache} Aus Frau S wird Froilein Sanneblume

"Nanu, wo ist denn Frau S geblieben?" wird sich der eine oder andere fragen, der hier auf meinen Blog kommt.

Die Antwort ist: Frau S ist nach wie vor da. Aber da ich einfach nicht mehr so viel Zeit zum Bloggen habe wie früher, ist es mir einfach zu aufwändig geworden zwei Blogs zu führen. Deshalb habe ich beschlossen, das Froilein Sanneblume (welches es by the way schon viel länger gibt als Frau S) und Frau S zusammenzuführen. Nach und nach werde ich alle Posts, die derzeit noch unter https://sanneblume.blogspot.de/ zu finden sind, in diesen Blog integrieren. 

So wird dieser Blog zukünftig etwas bunter und steht nicht mehr nur für meinen Weg abzunehmen, sondern einfach für alles, was ich gerne mache. Nähen, Plotten, DIY und Reisen werden hier Eingang finden und so wird dieser Blog viel mehr von mir erzählen.

Alle Postings zum Thema "Frau S nimmt ab" könnt Ihr über den Link mit dem "Frau S nimmt ab"-Logo in der linken Seitenleiste aufrufen. Und natürlich gibt es nach wie vor das Rezeptverzeichnis.

Ich freue ich schon darauf, bald wieder etwas mehr zu bloggen!

Mittwoch, 18. Oktober 2017

{Rezept} Speckknödel-Suppe (6 SP)

Speckknödel-Suppe und Weight Watchers? Ja, das geht. Sogar ziemlich gut. Eigentlich muss man nur den Speck durch magere Schinkenwürfel ersetzen und schon hat man das Rezept "verschlankt", ohne dass es an Geschmack einbüßt.

In diesem Rezept kommt statt Brötchen Roggenmischbrot zum Einsatz, was das ganze noch etwas rustikaler macht. Es ist aber kein Problem, das Roggenmischbrot durch Brötchen zu ersetzen.

Und nach einer schönen Herbst- oder Winterwanderung schmeckt so eine Speckknödel-Suppe gleich nochmal so gut.

Speckknödel-Suppe
(für 6 Portionen à 6 SP)

300 g Roggenmischbrot
125 ml Milch 1,5 %, lauwarm
2 Zwiebeln
250 g Schinkenwürfel, mager
3 Eier
1 Bund Petersilie
1 EL Mehl
Salz
Pfeffer 
Gemüsebrühe

Die Brotwürfel mit der lauwarmen Milch, den Eiern, Salz und Pfeffer vermischen und ziehen lassen.
 
Die Zwiebel würfeln und zusammen mit den Schinkenwürfeln und mit der gehackten Petersilie in einer Pfanne anschwitzen und dann unter die Knödelmasse mischen.
 
Einen EL Mehl zur besseren Bindung hinzugeben. Falls der Teig zu nass ist, noch etwas Semmelbrösel dazugeben. Kein Mehl mehr, sonst werden die Knödel zu hart. 
 
Die Masse eine halbe Stunde stehen lassen und anschließend 12 Knödel daraus formen. Am Besten geht das mit nassen Händen.
 
In einem weiten Topf Salzwasser zum kochen bringen und dann die Temperatur etwas zurückdrehen, so dass das Wasser nicht zu sehr sprudelt. Die Knödel in das Wasser legen und ca. 10 Minuten kochen lassen. Danach ca. 3 Minuten richtig sprudelnd kochen lassen und anschließend vom Herd nehmen.

Die Knödel sind jetzt innen weich und fluffig und können in die Gemüsebrühe gegeben werden. 
 
Sie schmecken aber auch zusammen mit Sauerkraut sehr lecker. Außerdem kann man sie  auch super einfrieren.


Samstag, 14. Oktober 2017

{Rezept} Salbei-Hähnchen in Tomatensauce (1 SP)

Dieses Rezept fällt mal wieder in die Kategorie "super einfach", weil es echt nicht viel Arbeit macht. Trotzdem schmeckt es wirklich gut, der Salbei gibt hier einen schönen Geschmack. Auch mein Sohn mag dieses Rezept, weil die Salbei-Note dezent genug ist, dass es ihn nicht stört.

Dieses Gericht ist übrigens ein Sattmacher.

Salbei-Hähnchen in Tomatensauce
(für 4 Portionen à 1 SP)

600 g Hähnchenbrustfilet
500 g passierte Tomaten
3 - 4 Schalotten oder kleine Zwiebeln
6 große Blätter frischen Salbei
Salz
Pfeffer

Das Hähnchen in große Stücke schneiden, die Schalotten schälen und in Viertel schneiden. Jetzt die Hähnchenbrust in etwas Öl kräftig anbraten und mit den passierten Tomaten ablöschen.

Mit Salz und Pfeffer würzen, die Zwiebel-Viertel und den Salbei dazugeben und auf kleiner Stufe 20 Minuten köcheln lassen.

Mit etwas frischem Salbei garniert servieren und schmecken lassen!

Dazu passen sehr gut Reis oder Nudeln.