Mittwoch, 21. Juni 2017

{Weight Watchers} Warum ich mit Weight Watchers abnehme

Eigentlich könnte ich diese Frage ganz kurz und knapp mit "Weil's funktioniert!" beantworten. Aber freut Euch lieber nicht zu früh, etwas mehr Text müsst Ihr dann doch ertragen.

Während meiner Schwangerschaft habe ich einige Kilos zugelegt, und obwohl mir jeder versichert hat, dass die nach der Schwangerschaft wieder verschwinden, vor allem, wenn man stillt, kleben diese seit vielen Jahren nach wie vor an mir. Ich habe seit mein Sohn auf der Welt ist, alles Mögliche versucht, angefangen bei Glyx über Schlank im Schlaf zu Paleo und keine Kohlehydrate essen. Was für andere gut funktionieren mag, ist einfach nichts für mich. Bei all diesen Sachen habe ich immer das Gefühl, nicht satt zu werden und auf zu viele Sachen verzichten zu müssen.

Und so bin ich letzten Endes bei Weight Watchers gelandet. Ich weiß, dass Weight Watchers von vielen sehr kritisch gesehen wird, aber für mich persönlich ist es DIE Methode. Das System der Punkte, das Weight Watchers verwendet, ist für mich ideal, um einen Überblick über das, was ich esse zu bekommen. Ich komme super damit klar. Dabei ist für mich am Wichtigsten: Ich kann selbst entscheiden, wofür ich diese Punkte einsetze: Gebe ich sie lieber für kalorien-, fett- und/oder zuckerfreie Lebensmittel aus, oder will ich lieber das Stück Kuchen.

Klar, wenn ich in meinem Punkte-Budget bleiben will, kann ich vom Kuchen nicht so viel essen, wie vom Salat. Und auch, wenn ich das natürlich auch schon vor Weight Watchers wusste, kann ich es jetzt besser kontrollieren, weil es durch das Punktesystem meßbar wird. Und ja, meßbar wäre es auch, wenn ich Kalorien zählen würde, das stimmt. Aber ich finde das Punkte-System von Weight Watchers viel einfacher und unkomplizierter. Einen großen Anteil daran hat für mich die Weight Watchers-App, die ich auf meinem Handy habe und mit der ich immer ganz schnell sehen kann, was wieviel Punkte hat. Sogar ein Lebensmittel-Scanner ist dabei, so dass ich beim Einkaufen ganz schnell checken kann, was wieviele Punkte hat. Und wenn man mal keine Lust auf die Punkte-Zählerei hat, kann man sich an die sog. "Sattmacher" halten, hier *klick* habe ich schon mal darüber geschrieben.

Ein weiterer, für mich sehr wichtiger Punkt ist, dass Weight Watchers einem durch das sog. Wochenextra und Aktivpoints, die man sich durch Bewegung "verdienen" kann, die Möglichkeit gibt, auch mal "über die Stränge zu schlagen" und trotzdem im Rahmen zu bleiben. Schließlich kommt immer mal eine Einladung zu einer (Familien-)Feier o.ä. Und selbst, wenn man mal alle Punktezählerei und jedes Budget außer acht lässt... so what! Davon geht die Welt nicht unter. Am nächsten Tag macht man einfach wieder weiter. So ein einzelner Außreiser macht die Gesamtbilanz auf Dauer nicht kaputt. Und genau das lernt man bei Weight Watchers.

Wichtig ist bei Weight Watchers auch, dass man die zur Verfügung stehenden Punkte auch tatsächlich verbraucht. Es geht hier ganz klar nicht darum, möglichst wenig zu essen, sondern darum, ein gesundes Verhältnis zum Essen, zu Lebensmitteln und Mengen zu bekommen.

Alles in allem bin ich der Meinung, dass man durch das Weight Watchers-System ein gesundes Eßverhalten lernt. Es leitet einen an, gesunde Lebensmittel in größeren Mengen zu essen, erlaubt aber trotzdem auch alles andere - sei es Eis, Kuchen, Fast Food etc. - nur eben in kleineren Mengen. Zudem ermutigt einen die Möglichkeit, Aktiv-Points zu "verdienen", zur Bewegung, weil man eben durch diese Aktiv-Points sofort eine "Belohnung" erhält. Sehr wichtig für solche Couch-Potatoes wie mich!

So, und wer jetzt neugierig geworden ist, kann auf der Webseite www.weightwatchers.de mehr erfahren.

Übrigens, ich bekomme nichts für diesen Post von Weight Watchers. Ich habe hier einfach über meine ganz persönlichen Erfahrungen geschrieben.

P.S.: Nächsten Monat werde ich Euch erzählen, warum ich Weight Watchers nicht nur online mache, sondern zum Treffen gehe.

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